Hallo ihr Lieben! So langsam kommt auch bei mir die Erkenntnis an, jetzt wirklich Freizeit zu haben. Gestern bin ich endlich mal wieder kreativ geworden (ein sehr gutes Zeichen) und habe ein Märchen aus dem Buch "Die Frau, die im Mondlicht aß" illustriert. Das Buch ist von Anita Johnston und wirklich sehr gut. Der Untertitel "Ess-Störungen überwinden durch die Weisheit uralter Märchen und Mythen", beschreibt ganz gut, worum es geht. Ich habe alle Romane, Sachbücher und Ratgeber zum Thema Essstörungen gelesen, die ich in die Finger bekommen konnte, aber die meisten finde ich doch sehr oberflächlich. Es wird oft nur darüber gesprochen, wie man das gestörte Essverhalten in den Griff bekommen kann (Ernährungsplan usw..), aber selten, woher die Störung überhaupt kommt. Es ist genau wie in der Schulmedizin, wo meist nur das Symptom behandelt wird, aber die Ursache unerkannt bleibt. Das Hungern, Brechen oder übermäßige Essen ist jeweils nur ein Symptom, nicht die Krankheit selbst. Das Buch von Anita Johnston ist das beste Buch, was ich bisher zum Thema gelesen habe. Meine Mutter hatte es sich mal besorgt, als sie nicht mehr weiter wusste und ich gerade in der "lass mich, ich weiß schon, was ich tue"-Phase war. Es steht also schon ein paar Jahre hier im Regal. Als ich ca. 1 Jahr nach Beginn der Essstörung (so genau kann man es ja nicht datieren), dieses Buch auf Mamas Nachttisch fand und ein bisschen darin gelesen habe, konnte ich nur herzhaft lachen. Ich war damals einfach noch nicht bereit, tieferliegende Probleme anzugehen. Eigenlich wusste ich selbst gar nicht, dass es wohl tieferliegende Probleme geben muss, denn ich war der Meinung, einfach nur dünn sein zu wollen und dafür halt ein paar Opfer (Hunger) bringen zu müssen. Ich habe so oberflächlich gedacht und konnte mir nicht vorstellen, dass meine Essstörung nur ein anderes Problem überdeckt. Eigentlich geht es nicht ums Essen. Das habe ich erst vor ca. 1,5 Jahren richtig begriffen und erst ab dann, konnte ich das Buch ernsthaft lesen und mich darin erkennen.
Nun ja, ich habe dem Verlag, in dem das Buch erschienen ist geschrieben, um die Erlaubnis zu bekommen, hier einige Textstellen zu veröffentlichen und zu besprechen und warte jetzt auf eine Antwort. Mein Bild möchte ich euch natürlich trotzdem zeigen und das Märchen dazu, werde ich kurz zusammenfassen.
Das Märchen ist aus Kapitel 4: "Ablenkungsmanöver-Um Essen geht es nicht" und handelt von einem Mädchen, das jeden Abend die Sterne beobachtet und sich schließlich auf den Weg macht, um ihre Sehnsucht nach den Sternen zu stillen und sie zu suchen. Die erste Station ihres Weges ist ein spiegelglatter Teich, den das Mädchen nach dem Weg zu den Sternen fragt. Der Teich antwortet ihr, sie solle doch einfach in ihn hineinspringen, sie funkelten doch in ihm. Als das Mädchen in den Teich geht und versucht, mit ihren Händen die Spiegelung der Sterne aus dem Wasser zu schöpfen, funktioniert es nicht und sie geht weiter. Sie kommt an einen Bach, der ihr auf ihre Frage die gleiche Antwort gibt und sagt, die Sterne würden doch zwischen den Steinen in seinem Wasser tanzen. Das Mädchen watet in den Bach hinein, schafft es aber wieder nicht, einen Stern zu fangen, woraufhin sie feststellt, dass die Sterne nicht wirklich dort sein können. Der Bach antwortet, das es aber so aussähe, als wären sie dort und das wäre doch das gleiche. Das Mädchen geht weiter und kommt auf eine Lichtung, auf der viele kleine Elfen tanzen. Auf ihre Frage hin, antworten die Elfen, die Sterne seien hier unten bei ihnen im Tau auf der Wiese, das Mädchen solle einfach mit ihnen Tanzen, dann würde sie schon einen Stern fangen. Doch auch das Tanzen bringt natürlich nichts. Schließlich ist das Mädchen ganz verzweifelt, doch da kommt eine Elfe die ihr, aufgrund ihrer Entschlossenheit, helfen will. "Wenn du nicht rückwärts gehen willst, geh vorwärts. Achte darauf, dass du den richtigen Weg einschlägst. Bitte Vierfuß, dich zu Ohnefuß zu tragen, der dich widerum zur Treppe ohne Stufen bringen wird. Wenn du sie hochsteigen kannst, gelangst du zu den Sternen". Das Mädchen befolgt die Anweisungen der Elfe und geht zu Vierfuß, einem Pferd, welches sie zum Meer trägt. Dort am Ufer, sieht sie einen großen Fisch - Ohnefuß - und bittet ihn, sie zur Treppe ohne Stufen zu bringen. Er tut es und bringt sie zu einem Bogen aus vielen Farben, an dem sie von seinem Rücken steigt. Die Treppe ohne Stufen ist keine leichte Treppe und das Mädchen hat große Mühe, sich langsam und Stück für Stück, den Bogen hinauf zuschieben. Manchmal verliert sie ihre Kräfte und rutscht ein Stück zurück, doch irgendwann schafft sie es und steht oben auf dem Bogen, von einem strahlendem Licht umgeben. Sie streckt ihre Hände aus, um einen Stern zu greifen, doch plötzlich verliert sie das Gleichgewicht und fällt, mit einem Seufzer, der halb bedauernd, halb zufrieden klingt, immer schneller in die Dunkelheit. Das Mädchen wacht auf und liegt wieder in ihrem Bett, in ihrer Hand ein Sternenstäubchen.
Ich finde, in diesem Märchen wird vieles deutlich gemacht: Probleme mit dem Essen sind nur Spiegelbilder der wahren Probleme und der Kampf gegen die Essstörung kann manchmal so schwierig erscheinen, wie der Griff nach den Sternen. Es ist wichtig, sich nicht von sich selbst täuschen zu lassen und zu glauben, dass man nur einfach mehr oder weniger essen muss, um gesund und glücklich zu werden. Essstörungen sind oft unerträglich, erscheinen aber im Vergleich zu den wahren Problemen, von denen durch die Fixierung auf Gewicht, Abnehmen, (Fr)essen, Verheimlichen, abgelenkt wird einfacher zu lösen. Man weiß wenigstens, was man gegen seine Unzufriedenheit tun kann: Abnehmen! Das ist natürlich ein Trugschluss, was für mich immer darin deutlich wird, dass man nie mit sich zufrieden ist. Hat man sein erstes Gewichtsziel erreicht, geht man doch lieber noch ein paar Kilo weiter runter ("Sicherheitspuffer") und so geht es dann immer weiter. Ich bin so froh, dass ich jetzt endlich glücklich bin mit meinem Körper und mich nicht mehr fett finde, wenn ich in den Spiegel gucke! Das ist für mich ein deutliches Zeichen der Besserung. Was das Erklimmen des Regenbogens angeht, vermute ich, dass ich während ich krank war (Mottowoche), so einen kleinen "Rückrutscher" hatte. Jetzt wird aber wieder fleißig der Regenbogen erklommen!
Was mein Bild angeht, kann es natürlich jeder interpretieren, wie er mag. In meiner Vorstellung ist Ohnefuß mit dem Mädchen nach unten geschwommen, obwohl der Regenbogen ja über dem Meeresspiegel ist. Es wirkt vielleicht auch etwas merkwürdig, dass es von der stahlenden Oberfläche in die dunkle Tiefsee geht, aber das war einfach mein Gefühl bei dem Märchen. Ich glaube, man muss erst einmal einen dunklen und unangenehmen Bereich durchschreiten, bevor man wieder Licht sieht. Fragt mich nicht, warum das Mädchen so unhandliche Walla-Walla-Kleidung an hat, ich weiß es nicht. Eigentlich blöd, denn damit einen Regenbogen hochzusteigen, ist bestimmt nicht leicht. Ein Bergsteiger-Outfit fand ich allerdings noch unpassender...
VegAnnalein
Raus aus der Essstörung und rein in ein glückliches veganes Leben!
Montag, 4. Juni 2012
Samstag, 2. Juni 2012
ABI, und jetzt?
Hallo ihr Lieben! Nachdem ich bis vor etwa einer Stunde meine Kopfschmerzen weggeschlafen habe, geht es mir nun wieder gut und ich kann ein paar FÖJ-Fragen beantworten, die nach dem Video von gestern auftauchten. Es hat zwar nicht direkt etwas mit Veganismus zu tun, aber wenn man um ein paar Ecken denkt, kann man ja das Thema Umwelt sehr schnell mit dem Thema Veganismus in Verbindung bringen.
So, das ABI ist jetzt geschafft und jetzt kommt große Leere? Nein, nein, nein! Ein FÖJ hatte ich schon seit ca. 3 Jahren auf dem Zettel und wollte es unbedingt machen. Das hat verschiedene Gründe, hier sind die wichtigsten 3:
1. Ich liebe die Natur und finde sie sehr schützenswert. Mit einem FÖJ hoffe ich, einen kleinen Beitrag leisten zu können. Außerdem halte ich mich gerne draußen auf und es gibt immer viel interessantes zu lernen!
2. Ich möchte auf KEINEN FALL sofort studieren. Oh, nein! Das ist das Letzte, was mir in den Sinn kommt. Ich habe zwar einen super Abischnitt, aber der ist mir nicht zugeflogen, sondern ich habe viel dafür getan. Manchmal so viel, dass es echt nicht mehr "gesund" war. Klar, ich bin nicht auf den Kopf gefallen (außer in manchen Bereichen) und habe eine schnelle Auffassungsgabe, aber ich bin nicht hochintelligent und kein Genie, das nie etwas für seine 15 Punkte tun musste. Ich hoffe, dass mich das FÖJ etwas in meinen Ansprüchen an mich selbst ausbremst und mir die Möglichkeit gibt, aus meinem "Hamsterrad", aus "Leistung, Leistung, Leistung, alles muss Perfekt sein!" auszusteigen. Natürlich möchte ich nicht faul werden, aber ich finde es schon grenzwertig, wenn ich es unerträglich finde, mal keine 15 Punkte zu haben.
3. Ich hoffe, neue Leute kennen zu lernen, die ähnliche Interessen haben, wie ich. Zum Glück habe ich ja schon Röckchen, das Schaf und Lilifee, aber ansonsten komme ich mir manchmal vor wie ein Alien. Allein auf weiter Flur. Die Essstörung hat natürlich auch zu einer gewissen Isolation meinerseits beigetragen, die ich jetzt wieder rückgängig machen möchte.
Als ich vorletzten Freitag das Bewerbungsgespräch hatte, habe ich mir nicht so große Hoffnungen gemacht, da es noch 6 weitere Bewerber in die engere Auswahl geschafft hatten. Da das Bewerbungsgespräch eigentlich auch kein richtiges Bewerbungsgespräch war, sondern mehr ein "Das wären deine Aufgaben"-Gespräch, hatte man kaum die Möglichkeit, sich positiv hervorzutun. Das einzige was ich gemacht habe: lächeln, nicken, "oh ja" sagen und auf einen festen Händedruck achten. Ich hätte meiner Begeisterung für die Stelle gerne noch mehr Ausdruck verliehen, wusste aber nicht wie. Naja, es hat wohl auch so gereicht und das macht mich glücklich. Als ich den Anruf mit der Zusage bekommen habe, bin ich erstmal in den Flummi-Modus gewechselt und quietschend durch die Gegend behobst.
Jetzt rede ich die ganze Zeit von meiner zukünftigen Einsatzstelle, habe sie aber noch gar nicht vorgestellt. Hier ist der Link zur Internetseite! Meine Einsatzstelle: "Förderverein Schulbiologiezentrum Hamburg e.V" genauer: "Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU)". Die Arbeitsbereiche im ZSU sind:
- Tierstation (Tiere und artgerechte Tierhaltung)
- Schulgarten (Biotope und Schulgeländegestaltung)
- Wasserlabor (Wasser und Gewässer)
- Mikroskopierwerkstatt (Licht- und Elektronenmikroskopie)
- Energiewerkstatt (Klima und Energie)
- Umweltschule
- Zooschule
- Grüne Schule
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat jeder Bereich einen FÖJler! Ich habe mich für den Schulgarten beworben, weil wir dort mal mit unserem Bio-Kurs waren und ein Biotop untersucht haben, was ich super fand. Man muss natürlich flexibel sein und auch mal in den anderen Abteilungen aushelfen, was ich auch gut finde. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig, ich habe mit dem jetzigen FÖJler gesprochen und es hörte sich an, als würde es nie langweilig werden! Viele Aufgaben sind auch körperlich anstrengend, aber das schaffe ich schon. Die Biotoppflege ist natürlich wichtig, dann gibt es noch einen Gemüsegarten (Biogemüse zum Mitnehmen für mich!), Gewächshäuser, Hochgärten, Teiche usw...Jedes Jahr bekommt der FÖJler ein eigenes Projekt, was eigenständig bearbeitet wird. Meine Aufgabe wird es sein, mich über Hamburger-Fledermäuse zu informieren, herauszufinden, welche Art von Schlafstätten sie bevorzugen und dann entsprechende Bettchen zu zimmern (dabei habe ich Hilfe!). Das Ziel ist es, an jeder Schule in Hamburg Fledermaus-Schlafplätze zu installieren, da die Fledermäuse hier nicht bedroht sind, weil sie kein Fressen finde, sondern weil sie keine Ruhe mehr haben und keine Schlafplätze (alle Häuser sind so gut isoliert, dass man es als Fledermaus nicht leicht hat, ein Schlafloch im Dach zu finden). Es soll also ein "Schlaf-Netz" über Hamburg gespannt werden. Ist das nicht toll?
Am 3. September gehts los und ich hoffe, dass ich mir von dem Jahr nicht zu viel verspreche. Habt ihr Erfahrungen damit? Das würde mich schon interessieren! Und wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr natürlich gerne fragen!
Zum Abschluss noch ein Foto meines heutigen Mittagessens:
Und jetzt lese ich ein bisschen in der "Psychologie heute", die Papa mir heute mitgebracht hat. Dabei interessiert mich natürlich besonders der Artikel "Essstörungen: Lebenslanges Leiden?". Vielleicht berichte ich darüber auch. Einen schönen Abend noch!
So, das ABI ist jetzt geschafft und jetzt kommt große Leere? Nein, nein, nein! Ein FÖJ hatte ich schon seit ca. 3 Jahren auf dem Zettel und wollte es unbedingt machen. Das hat verschiedene Gründe, hier sind die wichtigsten 3:
1. Ich liebe die Natur und finde sie sehr schützenswert. Mit einem FÖJ hoffe ich, einen kleinen Beitrag leisten zu können. Außerdem halte ich mich gerne draußen auf und es gibt immer viel interessantes zu lernen!
2. Ich möchte auf KEINEN FALL sofort studieren. Oh, nein! Das ist das Letzte, was mir in den Sinn kommt. Ich habe zwar einen super Abischnitt, aber der ist mir nicht zugeflogen, sondern ich habe viel dafür getan. Manchmal so viel, dass es echt nicht mehr "gesund" war. Klar, ich bin nicht auf den Kopf gefallen (außer in manchen Bereichen) und habe eine schnelle Auffassungsgabe, aber ich bin nicht hochintelligent und kein Genie, das nie etwas für seine 15 Punkte tun musste. Ich hoffe, dass mich das FÖJ etwas in meinen Ansprüchen an mich selbst ausbremst und mir die Möglichkeit gibt, aus meinem "Hamsterrad", aus "Leistung, Leistung, Leistung, alles muss Perfekt sein!" auszusteigen. Natürlich möchte ich nicht faul werden, aber ich finde es schon grenzwertig, wenn ich es unerträglich finde, mal keine 15 Punkte zu haben.
3. Ich hoffe, neue Leute kennen zu lernen, die ähnliche Interessen haben, wie ich. Zum Glück habe ich ja schon Röckchen, das Schaf und Lilifee, aber ansonsten komme ich mir manchmal vor wie ein Alien. Allein auf weiter Flur. Die Essstörung hat natürlich auch zu einer gewissen Isolation meinerseits beigetragen, die ich jetzt wieder rückgängig machen möchte.
Als ich vorletzten Freitag das Bewerbungsgespräch hatte, habe ich mir nicht so große Hoffnungen gemacht, da es noch 6 weitere Bewerber in die engere Auswahl geschafft hatten. Da das Bewerbungsgespräch eigentlich auch kein richtiges Bewerbungsgespräch war, sondern mehr ein "Das wären deine Aufgaben"-Gespräch, hatte man kaum die Möglichkeit, sich positiv hervorzutun. Das einzige was ich gemacht habe: lächeln, nicken, "oh ja" sagen und auf einen festen Händedruck achten. Ich hätte meiner Begeisterung für die Stelle gerne noch mehr Ausdruck verliehen, wusste aber nicht wie. Naja, es hat wohl auch so gereicht und das macht mich glücklich. Als ich den Anruf mit der Zusage bekommen habe, bin ich erstmal in den Flummi-Modus gewechselt und quietschend durch die Gegend behobst.
Jetzt rede ich die ganze Zeit von meiner zukünftigen Einsatzstelle, habe sie aber noch gar nicht vorgestellt. Hier ist der Link zur Internetseite! Meine Einsatzstelle: "Förderverein Schulbiologiezentrum Hamburg e.V" genauer: "Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU)". Die Arbeitsbereiche im ZSU sind:
- Tierstation (Tiere und artgerechte Tierhaltung)
- Schulgarten (Biotope und Schulgeländegestaltung)
- Wasserlabor (Wasser und Gewässer)
- Mikroskopierwerkstatt (Licht- und Elektronenmikroskopie)
- Energiewerkstatt (Klima und Energie)
- Umweltschule
- Zooschule
- Grüne Schule
Wenn ich es richtig verstanden habe, hat jeder Bereich einen FÖJler! Ich habe mich für den Schulgarten beworben, weil wir dort mal mit unserem Bio-Kurs waren und ein Biotop untersucht haben, was ich super fand. Man muss natürlich flexibel sein und auch mal in den anderen Abteilungen aushelfen, was ich auch gut finde. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig, ich habe mit dem jetzigen FÖJler gesprochen und es hörte sich an, als würde es nie langweilig werden! Viele Aufgaben sind auch körperlich anstrengend, aber das schaffe ich schon. Die Biotoppflege ist natürlich wichtig, dann gibt es noch einen Gemüsegarten (Biogemüse zum Mitnehmen für mich!), Gewächshäuser, Hochgärten, Teiche usw...Jedes Jahr bekommt der FÖJler ein eigenes Projekt, was eigenständig bearbeitet wird. Meine Aufgabe wird es sein, mich über Hamburger-Fledermäuse zu informieren, herauszufinden, welche Art von Schlafstätten sie bevorzugen und dann entsprechende Bettchen zu zimmern (dabei habe ich Hilfe!). Das Ziel ist es, an jeder Schule in Hamburg Fledermaus-Schlafplätze zu installieren, da die Fledermäuse hier nicht bedroht sind, weil sie kein Fressen finde, sondern weil sie keine Ruhe mehr haben und keine Schlafplätze (alle Häuser sind so gut isoliert, dass man es als Fledermaus nicht leicht hat, ein Schlafloch im Dach zu finden). Es soll also ein "Schlaf-Netz" über Hamburg gespannt werden. Ist das nicht toll?
Am 3. September gehts los und ich hoffe, dass ich mir von dem Jahr nicht zu viel verspreche. Habt ihr Erfahrungen damit? Das würde mich schon interessieren! Und wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr natürlich gerne fragen!
Zum Abschluss noch ein Foto meines heutigen Mittagessens:
| Reis mit Möhrchen, Brokkoli und Kichererbsen (Erbsenerbse!) |
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Freitag, 1. Juni 2012
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Montag, 28. Mai 2012
Avo-Update, Shiatsu, Kokos-Kotz und Curry
Hallo ihr Lieben! Ich dachte, es wäre mal wieder ein guter Zeitpunkt, euch meine Avocado zu Zeigen:
Sie steht zur Zeit im sonnigen Garten und scheint sich dort pudelwohl zu fühlen. Mittlerweile geht sie mir schon übers Knie, bekommt mehr und mehr Blätter und wird immer kräftiger! Ich finde es so unglaublich, was alles aus einem so kleinen Kern entsteht! Die Natur ist wirklich wunderbar! In unserem Garten wachsen gerade total riesige Mohnblumen, die ich euch auch mal zeigen wollte. Sind sie nicht toll?
Weil ich ja am Donnerstag meine mündlich Prüfung habe, war ich heute noch einmal beim Shiatsu, wovon ich ja hier schon mal berichtet hatte. Mamas Freundin B, die mir ja 8 Shiatsugutscheine für je eine 1stündige Behandlung bei sich geschenkt hatte, hat wirklich magische Hände. Als erstes fragt sie immer, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte "Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit, Verspannungen?", ich: "Ehm, nö!", sie: "Hm, gar nicht? Obwohl du immer so lange am Schreibtisch sitzt?", ich: "Nein, es ist alles gut..", sie: "Mein Gott, das ist ja abartig! Haha! Es wird also eine reine Entspannung, aber ich finde bestimmt doch etwas!".
Als ich sie später gefragt habe, ob sie "etwas" gefunden hätte, meinte sie, meine Schultern wären etwas verspannt (ich friere oft und ziehe dann immer die Schultern hoch), irgendwas hinter meinem rechten Ohr war "blockiert" und ich solle darauf achten, immer warme Füße zu haben. Die Blockade hinterm Ohr konnte sie wohl lösen und auch die Verspannung ist besser geworden. Jetzt müssten also alle Chakren geöffnet und meine Energie im Fluss sein. Der Donnerstag kann kommen! Das Schaf ist schon morgen um 9 Uhr dran, also drückt ihm doch bitte auch die Daumen!
In meinem letzten Post hatte ich ja von der Kokos-Trinkmilch berichtet, die ich im Alnatura-Supermarkt gekauft hatte...Ich weiß, "Kokos-Kotz" ist etwas sehr drastisch ausgedrückt, aber ich konnte meinen Frühstücksbrei mit diesem Zeug echt nicht essen. Es roch schon wie Kokoswasser und seit der Klassenreise nach Berlin, verbinde ich damit sehr unschöne Erinnerungen (Rückblick: Röckchen hängt reiernd über dem Mülleimer..). Ich habe der "Milch" natürlich trotzdem eine Chance gegeben, aber ich musste den schönen Brei wegkippen und mir einen neuen Kochen. Bah! Widerlich! Brrr...
Am Samstag habe ich mir zwei neue Curry-Gewürzmischungen gekauft, die schon allein des Designs wegen, unbedingt in meinen Einkaufkorb wandern mussten:
Daraus habe ich dann gleich einen Eintopf mit Kokosmilch, Kichererbsen (Erbsenerbsen), ein paar restlichen Kidneybohnen, Möhrchen und Fenchel gekocht, der sehr lecker war...
...und am Sonntag gab es dann eine Pilzpfanne mit Natur-Risottoreis, gelben Linsen und Möhrchen!
Jetzt gehe ich noch rüber zu unseren Nachbarn, die haben nämlich auf einen kleinen Averna eingeladen und meine Eltern sind schon drüben. Ich habe natürlich nicht vor, dort etwas zu trinken, aber das große Trampolin und nette Gespräche im Garten sind schon verlockend!
Sie steht zur Zeit im sonnigen Garten und scheint sich dort pudelwohl zu fühlen. Mittlerweile geht sie mir schon übers Knie, bekommt mehr und mehr Blätter und wird immer kräftiger! Ich finde es so unglaublich, was alles aus einem so kleinen Kern entsteht! Die Natur ist wirklich wunderbar! In unserem Garten wachsen gerade total riesige Mohnblumen, die ich euch auch mal zeigen wollte. Sind sie nicht toll?
Weil ich ja am Donnerstag meine mündlich Prüfung habe, war ich heute noch einmal beim Shiatsu, wovon ich ja hier schon mal berichtet hatte. Mamas Freundin B, die mir ja 8 Shiatsugutscheine für je eine 1stündige Behandlung bei sich geschenkt hatte, hat wirklich magische Hände. Als erstes fragt sie immer, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte "Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit, Verspannungen?", ich: "Ehm, nö!", sie: "Hm, gar nicht? Obwohl du immer so lange am Schreibtisch sitzt?", ich: "Nein, es ist alles gut..", sie: "Mein Gott, das ist ja abartig! Haha! Es wird also eine reine Entspannung, aber ich finde bestimmt doch etwas!".
Als ich sie später gefragt habe, ob sie "etwas" gefunden hätte, meinte sie, meine Schultern wären etwas verspannt (ich friere oft und ziehe dann immer die Schultern hoch), irgendwas hinter meinem rechten Ohr war "blockiert" und ich solle darauf achten, immer warme Füße zu haben. Die Blockade hinterm Ohr konnte sie wohl lösen und auch die Verspannung ist besser geworden. Jetzt müssten also alle Chakren geöffnet und meine Energie im Fluss sein. Der Donnerstag kann kommen! Das Schaf ist schon morgen um 9 Uhr dran, also drückt ihm doch bitte auch die Daumen!
In meinem letzten Post hatte ich ja von der Kokos-Trinkmilch berichtet, die ich im Alnatura-Supermarkt gekauft hatte...Ich weiß, "Kokos-Kotz" ist etwas sehr drastisch ausgedrückt, aber ich konnte meinen Frühstücksbrei mit diesem Zeug echt nicht essen. Es roch schon wie Kokoswasser und seit der Klassenreise nach Berlin, verbinde ich damit sehr unschöne Erinnerungen (Rückblick: Röckchen hängt reiernd über dem Mülleimer..). Ich habe der "Milch" natürlich trotzdem eine Chance gegeben, aber ich musste den schönen Brei wegkippen und mir einen neuen Kochen. Bah! Widerlich! Brrr...
Am Samstag habe ich mir zwei neue Curry-Gewürzmischungen gekauft, die schon allein des Designs wegen, unbedingt in meinen Einkaufkorb wandern mussten:
Daraus habe ich dann gleich einen Eintopf mit Kokosmilch, Kichererbsen (Erbsenerbsen), ein paar restlichen Kidneybohnen, Möhrchen und Fenchel gekocht, der sehr lecker war...
...und am Sonntag gab es dann eine Pilzpfanne mit Natur-Risottoreis, gelben Linsen und Möhrchen!
Jetzt gehe ich noch rüber zu unseren Nachbarn, die haben nämlich auf einen kleinen Averna eingeladen und meine Eltern sind schon drüben. Ich habe natürlich nicht vor, dort etwas zu trinken, aber das große Trampolin und nette Gespräche im Garten sind schon verlockend!
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