Sonntag, 2. September 2012

Zurück aus der Sonne und Pause auf unbestimmte Zeit

Hallo ihr Lieben! Heute sind wir wieder zu Hause angekommen und haben das sonnige Mallorca hinter uns gelassen (naja, ok, die letzten beiden Tage waren von unglaublichen Regenmassen und Taifunähnlichen Stürmen durchzogen...). Morgen beginnt mein FÖJ (Aufregung, Aufregung, Aufregung!) und damit für mich auch eine Art neuer Lebensabschnitt. Ich blicke dem sehr positiv entgegen und glaube, dass mich das Jahr nur weiter bringen kann. Sagte ich schon, dass ich aufgeregt bin?

Auf Mallorca habe ich mir viele Gedanken gemacht: bezüglich meiner Ernährung und des Bloggens. Dass ich mir über Essen ständig den Kopf zerbreche, ist ja eh nichts Neues...Naja, jedenfalls habe ich hin und her überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich ab diesem Post eine Blog-Pause auf unbestimmte Zeit machen werde. Irgendwie fühlt es sich im Moment nicht richtig an, was ich im Urlaub einfach ganz deutlich gespürt habe. Es kam mir z.B. plötzlich total komisch vor, alle meine (Haupt-) Mahlzeiten fotografisch festzuhalten und die 2 Wochen ohne Bloggen haben mir auch gezeigt, wie viel Zeit das regelmäßige Bloggen verschlingt. Für mich manchmal zu viel, denn ich "blogge auch oft in Gedanken", überlege, ob etwas interessant sein könnte, habe immer die Kamera dabei, kann mich nur schwer von bestimmten Kommentaren lösen oder abgrenzen...Eigentlich geht also nicht nur aktive Schreibzeit weg. In einem gewissen Maße ist das ja auch völlig normal, ich vermute, es geht Vielen so, aber ich brauche eine Pause davon. Mit dem FÖJ bin ich vermutlich auch schon komplett ausgelastet (ich verlasse um 7:15 Uhr das Haus und komme frühestens um 18 Uhr zurück) und will mich dann nicht gleich an den Computer verziehen, bevor ich schlafen gehe. Man könnte jetzt natürlich sagen: "dann melde dich doch nur alle 3 Wochen oder so!", aber das klappt bei mir nicht. Ich bin ein "Alles oder Nichts"-Mensch, eine ziemliche Schwarz-Weiß-Denkerin und würde dann gedanklich trotzdem beim Blog sein.

Es gibt aber auch noch einen anderen Grund und zwar will ich jetzt meine Energie darauf konzentrieren, endlich mal Fortschritte zu machen und richtig gesund zu werden. Der Blog ist in dieser Angelegenheit ein zweischneidiges Schwert, denn auf der einen Seite habe ich hier ganz viele liebe Leser, die mich unterstützen, mir Tipps geben, mich auf zu kleine Portionen aufmerksam machen usw. und auf der anderen Seite, fühle ich mich in meiner "Rolle" gefangen. Ich habe das Gefühl, dass ich euch immer enttäusche, manchmal habe ich gar keine Lust, irgendwelche Rezepte oder Portionen zu posten, weil ich eigentlich weiß, dass sie zu klein waren und ich doch eigentlich ein Vorbild sein möchte. Nach dem Outing wollte ich eigentlich zeigen, dass man eine Essstörung besiegen kann und obwohl ich schon ein paar Fortschritte gemacht habe, trete ich im Moment doch auf der Stelle. Ich drehe jede blöde Weintraube 3x um, bevor ich sie esse, bin genervt, wenn mich jemand daran hindert, meine 50 Bahnen im Pool zu schwimmen, habe kein Mal mit meinen Eltern aus einem Topf gegessen (bzw. überhaupt die gleichen Zutaten verwendet..) und bereite ihnen Sorgen, wenn ich mich mitten am Tag aufs Sofa lege und die Beine hochhalte, weil ich mich total duselig fühle und es mir vorkommt, als würde ein riesiges Elefantenherz in meiner Brust schlagen. Das ist alles doof und daran, dass ich es hier aufschreibe, merkt man ja auch, dass ich das weiß, aber irgendwie komme ich nicht richtig raus aus meiner Haut.

Ich möchte nicht, dass ihr euch jetzt unnötig Sorgen macht, denn ich schaffe ja pro Tag meist so zwischen 1200 und 1500kcal, bin eigentlich die ganze Zeit am Futtern (eben Obst und Gemüse), habe kein gefährliches Untergewicht, sehe nicht besonders dünn aus und kann mittlerweile auch echt gut in Restaurants essen gehen! Wenn man nicht den ganzen Tag mit mir zusammen ist, bemerkt man wohl kaum etwas ungewöhnliches. Ich glaube, Röckchen und das Schaf haben mich z.B. noch nie gesehen, als ich mich so schwach gefühlt habe. Aber ich kann es natürlich nicht übersehen bzw. meine Gedanken überhören und mein Befinden überfühlen und meine Eltern auch nicht (jedanfalls nicht, wenn wir 2 Wochen im Urlaub sind).

Naja, lange Rede kurzer Sinn: ich weiß nicht, wann ich wieder mit dem Bloggen anfangen werde. Einen Moment lang habe ich sogar daran gedacht, ganz aufzuhören, aber das habe ich schon wieder verworfen. Vielleicht sind es nur ein paar Wochen, vielleicht Monate, vielleicht ein Jahr...ich weiß es nicht und fange einfach wieder an, wenn ich mich danach fühle und wenn ich glaube, hier mal etwas wirklich positives berichten zu können. Vielleicht komme ich ja als ganz neues Annalein zurück, das würde ich mir wünschen!

Bevor ich jetzt nur noch ein paar wenige Dinge zu Mallorca loswerden will, möchte ich noch sagen, dass ich mich auch weiterhin über Mails und Kommentare (eben zu älteren Beiträgen) freue und diese auch beantworten werde. Ich möchte mich ja nicht ganz zurückziehen und werde auch fleißig eure Blogs lesen!

Aber jetzt endlich zu Mallorca, einigen Tipps und Dingen, die ich dann doch nicht unfotografiert lassen konnte!

Papas Freund hat seinem Ferienhaus, in dem wir ja wohnen durften, einen tollen Namen gegeben: "Casa dos Schlingelos"! Das ist so süß!


Am ersten Abend haben Mamalein und ich einen Spaziergang gemacht (machen wir ganz oft), um die Gegend ein bisschen zu erkunden und haben dabei einen Kaktusfeigen-Kaktus (?) gefunden, der an einem Abhang stand. Ich also im Halbdunkel den Abhang (eher eine Klippe, unten war das Meer) runter, was in Sandalen gar nicht so leicht war, und eine Kaktusfeige gepflückt. Blöd war nur, dass die natürlich Stacheln hatte, womit ich nicht gerechnet hatte (jaaa, ich habe die noch nie gegessen und im Supermarkt sind sie bestimmt auch stachelfrei!) und ich den ganzen restlichen Abend damit beschäftigt war, diese kleinen fiesen Dinger aus meiner Hand zu pulen. Ab da an habe ich mich von diesen Pflanzen fern gehalten (die waren überall!)...Ich wollte sie auch nicht aufessen, weil sie mich ja nicht gerade freundlich begrüßt hatte und die außerdem so gnubbelig-schleimig aussah. Einen Teelöffel habe ich probiert, den Rest hat Mamalein gegessen und sich dabei ebenfalls die Hand zerstachelt...

Sie sieht so unschuldig aus...
 Auf einem Markt in Andratx haben wir diesen riesigen Kürbis gesehen: 93kg! Das gibt ganz viel Kürbissuppe, haha!


In Palma haben wir durch Zufall ein ganz tollen Vegetarisches Restaurant gefunden, welches ich wirklich uneingeschränkt empfehlen kann! Wir waren sogar zwei Mal dort, weil es uns so gut gefallen hat! Hier die Adresse:

S'ANIMA
Café/Restaurant
Passeig Mallorca 2
Palma




Die Karte bietet eine schöne Auswahl an Speise, ist aber nicht überladen (ein gutes Zeichen!). Die Gerichte sind bunt gemischt, es gibt z.B. Asiatisches (z.B. Wokgemüse mit Glasnudeln), Orientalisches (Falaffel), Italienisches (Spaghetti mit kalter Avocadosoße und Tomaten) oder auch Amerikanisches (z.B. Bananen-Pancakes mit Eis als Dessert). Für jeden ist etwas dabei! Bei unserem ersten Besuch habe ich es versäumt, Fotos zu machen. Ich habe einen köstlichen grünen Salat mit gebratenem Gemüse, Algen und Tahin-Dressing gegessen, meine Eltern Frühlingsrollen (die Vorspeise haben sie sich geteilt) und das Wokgemüse mit Glasnudeln. Alles war köstlich! Beim zweiten Besuch habe ich dann Fotos gemacht:

Mein Wokgemüse mit Glasnudeln

Falafel in Pitabrot, gefüllte Paprika (vegetarisch, da Käse) und Salat
 Die Kellner ist sehr, sehr nett und spricht perfektes Deutsch, da er aus Düsseldorf (?) kommt. Das war natürlich praktisch, denn so konnte er uns alle Fragen beantworten. Die Köchin war auch sehr liebenswürdig, eine Japanerin, die sogar ein paar Wörtchen Deutsch konnte. Also: wenn ihr mal in Palma seid, hin da!

Ebenfalls in Palma gefunden: den wohl einzigen Bioladen in ganz Spanien (in Barcelona habe ich keinen gesehen), der dafür aber umso toller ist! Die hatten sogar Tofu der angeblich nach Huhn schmecken sollte!

Navarro Herbolario, Salut Natural des de 1771
C/ Jaume 2, 25
Palma

So, und jetzt muss ich schnell in die Heia, morgen geht es früh raus! Gute Nacht!

Freitag, 17. August 2012

Zu viele Themen, zu wenig Zeit und "What I ate Wednesday"

Raaahh! Maaan, ich komme hier echt zu nichts! Morgen bin ich schon wieder für 2 Wochen weg und kann (und will) in der Zeit natürlich auch nicht bloggen. Es steht noch der "ganz normale" Familienurlaub mit meinen Eltern an und dieses Jahr geht es mal, ganz exotisch, nach Mallorca. Natürlich nicht an den Ballermann, sondern in ein Häuschen, welches einem Freund meines Vaters gehört. Ich sage nur: Salzwasserpool ich komme! Naja, mein Problem ist jetzt, dass ich einfach viel zu viele Themen habe, über die ich gerne schreiben würde, aber da ich nicht täglich zum Bloggen komme, staut sich alles an. Ich habe eine ellenlange Liste, auf der sogar noch Punkte aus dem letzten Jahr stehen. Bevor es morgen losgeht, hatte ich eigentlich geplant, folgendes schon "abgearbeitet" zu haben:

- Stop Nr. 4: Barcelona
- Stop Nr. 5: Zürich
- Soja: Freund oder Feind?

Das sind zwar nur 3 Punkte, aber wie ich mich kenne, hätten die Interrailberichte wieder geteilt werden müssen (ich schaffe es einfach nicht, mich kurz zu fassen...) und der Soja-Post ist natürlich auch umfangreich (wenn es ihn denn dann irgendwann man geben sollte, ehem..). Was den Soja-Post angeht, habe ich aber bei meiner Recherche gestern noch eine weitere "Pro-Soja" Quelle gefunden, die ich jetzt erst noch auseinander nehmen will.

Wenn ich in zwei Wochen wieder da bin, würde ich natürlich eigentlich einen Mallorca-Bericht abliefern, den ich mir aber entweder ganz sparen werde oder sehr kurz halten werde...Außerdem beginnt einen Tag nach unserer Rückkehr das Freiwillige Ökologische Jahr, was viel Zeit in Anspruch nimmt und wahrscheinlich auch viel Berichtenswertes enthält. Ahh, es passiert gerade einfach zu viel in meinem Leben!

Mein Vorgehen sieht also folgendermaßen aus:

- ich gebe euch den Link zu dem "Anti-Soja"-Post, der mich dazu gebracht hat, unfermentierte Sojaprodukte nun wirklich kritisch zu sehen und hoffe, dass ihr mir bei meiner Rückkehr die Angst nehmen könnt, indem ihr alle Anschuldigungen entkräftet. Leider scheint bei der Seite gerade etwas nicht zu stimmen, jedenfalls kann ich sie nicht öffnen. Vielleicht habt ihr mehr Glück oder das Problem wird in den nächsten Tagen behoben... Ach, und natürlich erwarte ich nicht, dass ihr mir alle Anschuldigungen entkräftet aber ich wäre froh, wenn ihr mir vielleicht eure Meinung dazu zukommen lassen würdet!

- evtl. lasse ich die Berichte über Barcelona und Zürich einfach weg? Die kosten einfach so viel Zeit...

Eine Sache muss ich jetzt aber doch noch einmal ansprechen, bevor ich mich verpiesele und zwar geht es um die "What I ate Wednesday/Vegan Wednesday"-Aktion, die ja gerade die Runde macht. Hier könnt ihr nachlesen, was das ist, wenn ihr bis jetzt noch nichts davon gehört habt, aber eigentlich sagt der Name schon alles.



Ich finde die Idee wirklich toll und hoffe, dass ganz viele vegane Blogger daran teilnehmen, allerdings ist mir beim Durchstöbern einiger Blogs, etwas aufgefallen und zwar (ja, ich mag Spiegelstriche heute!):

- WARUM zum Teufel essen einige so wenig? Ich kam mir richtig verfressen vor und mir wird schon immer gesagt, ich solle mehr essen! Wie kann man den von einer Scheibe Brot mit Aufstrich, einem Apfel als Zwischenmahlzeit und einem Muffin als "Abendbrot" satt werden? An die mangelhafte Nährstoffzufuhr möchte ich gar nicht denken! Wirklich, beim groben überschlagen einiger Tagespläne, bin ich auf (weit) unter 1000kcal gekommen...

- Wird vielleicht nicht alles aufgelistet bzw. etwas vergessen? Ist es mittlerweile schon so weit, dass man sich für die Mengen, die man pro Tag isst, schämen muss oder Angst davor hat, dass in den Kommentaren ein "boah, du bist ja gierig" steht? Auch die Portionen, die fotografiert werden, sind oft so klein, dass sogar mir der Magen knurrt, wenn ich sie sehe. Klar, auf Fotos sieht es manchmal besser aus, wenn der Teller nicht so überladen ist, aber dann fände ich es gut, wenn das dazu geschrieben wird, damit man als Leser nicht denkt, man wäre völlig maßlos...

- Außerdem kommt es mir so vor, als würden einige Blogger das Gefühl haben, sich für ihre Essensauswahl rechtfertigen zu müssen (wenn z.B. ein Muffin als Zwischenmahlzeit gegessen wurde). Natürlich will man nicht, dass alle denke, man würde sich den ganzen Tag nur durch die Gegend snacken und zwischen Muffin, Pizza und Pommes hin- und herswitschen, aber eine Rechtfertigung? Neee...

- Fällt nur mir das auf oder ging es euch vielleicht auch so, als ihr ein bisschen gestöbert habt? Ich habe das Gefühl, teilweise 5x so viel zu essen und damit bin ich immer noch unter dem "Soll". Ich bin verwirrt.

- Einige der, meiner Meinung nach etwas kargen, Pläne haben mich jetzt wirklich dazu angespornt, mir richtig Mühe mit dem Essen zu geben, damit ich hier auch mal ein paar köstliche "Vegan Wednesday"-Posts schreiben kann, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Hohoho! Mir persönlich sind Menschen, die gerne und viel essen (das bedeutet nicht FRessen!), eh immer am sympathischsten, also reinhauen!

- Ich will natürlich niemandem vorschreiben was oder wie er/sie zu essen hat. Versteht mich bloß nicht falsch! Diese Dinge sind mir einfach nur aufgefallen und ich hätte gerne eure werte Meinung dazu!

Montag, 13. August 2012

Heute habe ich...

...mehrere Dinge für Euch! Ohne große Vorrede geht es los:

Ding Nr. 1: Konfetti-Brot

Oder auch Kichererbsenbrot. Ich hatte es in einem der letzten Posts nur kurz erwähnt und heute kommt nun das Rezept! Das "ursprüngliche" Rezept, fand ich bei Julia und habe es natürlich sofort nachgebacken. Das Ergebnis war schon ganz gut, aber ich habe trotzdem noch einige Änderungen vorgenommen, um es meinen "Bedürfnissen" anzupassen. Ohne eingebildet klingen zu wollen, kann ich stolz berichten, dass mir das Brot jetzt noch besser schmeckt! Ich habe es in meiner kleinen Brotbackform gebacken, die ihr hier schon einmal bewundern durftet. Wenn ihr eine normale Kastenform verwendet, solltet ihr also die Mengenangaben verdoppeln, oder eben ein etwas flacheres Brot backen.

Rezept: Konfetti-Brot

für eine kleine Brotbackform

- 175g Kichererbsenmehl
- 30g Sojamehl
- 50g Kokosmehl
- 1 EL Leinsamen
- 1 EL Chiasamen (können durch Leinsamen ersetzt werden!)
- 30g rote Linsen
- 150g geraspelte Zucchini
- Salz, eine Prise Cumin und 3 Prisen Koriander
- 400-450ml Sprudelwasser

- optional: (Kokos-)Öl

1. Die Backform mit Backpapier auslegen. Die trockenen Zutaten vermischen, Zucchini reinraspeln. Flüssigkeit hinzugeben und in die Form füllen. Die Masse sollte eine flüssigere Konsistenz als Hefeteig haben, da die Samen noch Flüssigkeit ziehen!

2. Brot für 90 Minuten in den Ofen stellen (150°c, Umluft), dann aus der Form lösen, evtl. mit (Kokos-)Öl bestreichen und erneut 30 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und ABKÜHLEN lassen!

Ihr seht, die Backzeit ist ziemlich lang, es ist also ratsam, noch etwas anderes in den Ofen zu stellen (z.B. einen Kuchen, Auflauf usw...). Ich habe das Brot übrigens Konfetti-Brot genannt, da der rohe Teig total bunt aussieht: grün von der Zucchini, Braun von den Leinsamen, Grau von den Chiasamen, Rot von den Linsen und Gelb vom Kichererbsenmehl! Die Linsen habe ich in den Teig integriert, weil sie, neben den Kichererbsen, noch eine weitere Proteinquelle stellen und die Zucchini habe ich verwendet, um den Kalziumgehalt etwas zu puschen. Außerdem macht die das Brot sehr saftig! Der Saftigkeit ist es auch zu verdanken, dass es nicht lange haltbar ist und im Kühlschrank gelagert werden sollte, wenn man es nicht innerhalb von 2/3 Tagen aufisst. Ich habe mein Brot geteilt und die eine Hälfte eingefroren. Ach: und wie Julia schon auf ihrem Blog angemerkt hat, kann man die Scheiben sogar toasten!

Was den Geschmack angeht, muss man natürlich sagen, dass es NICHT wie normales Brot schmeckt, aber es ist ja auch kein normales Brot. Von der Konsistenz her ist es dichter und saftiger, eher so wie Kuchenteig, aber ich finde es geschmacklich sehr gut und mag auch die Konsistenz gerne. Viel Spaß beim Backen!

Ding Nr. 2: Mittagessen

Da gestern beim Backen des Konfettibrotes, nicht aller Teig in die Form gepasst hat, beschloss ich, noch zwei kleine Tartelettförmchen damit zu füllen. Eines der fertigen Tarteletts habe ich dann nach dem ABkühlen eingefroren, das andere gab es heute zum Mittagessen!

Das nackte Törtchen...

...mit einem TL Soyanada-Frischkäse bestrichen und mit Tomate belegt,...

...dazu eine gelbe Paprika, ein Möhrchen und eine kleine Zucchini mit frischen Kräutern!
 Ding Nr. 3: Messbecher

Ich bin jetzt endlich im Besitz eines Messbechers mit Cup-, Pint- und OZ-Skala! Nachdem ich den Verkäufer davon überzeugt hatte, dass ich nicht auf der Suche nach einem BH war ("Cups" gibt es ja nicht nur in amerikanischen Backbüchern...), habe ich mich  für dieses Exemplar entschieden:

 Ding Nr. 4: Avo-Update

Ich gebe zu, ich habe es total vernachlässigt, hier regelmäßig von meinem Bäumchen zu berichten...Aber es lebt noch! Und es wächst und wächst! Mittlerweile geht es mir schon bis zur Hüfte. Von einer Freundin meiner Mutter haben wir den Tip bekommen, die Spitze abzuschneiden, damit das Bäumchen nicht immer weiter nach oben wächst, sondern sich verzweigt. Irgendwie traue ich mich aber nicht, an ihm rumzuschnippeln...


Ding Nr. 5: Vegane Woche in der Wirtschaftskantine

Meine liebe Frau Mutter hat heute ganz aufgeregt berichtet, dass bei ihr in der Wirtschaftskantine vegane Woche wäre. Jeden Tag gibt es mindestens ein veganes Gericht! Auf der Homepage kann man sich den Speiseplan ansehen und es sieht vielversprechend aus! Papa und ich haben beschlossen, Mama am Mittwoch mal bei der Arbeit zu besuchen, um das Angebot auch zu nutzen. Ich werde dann also "Gemüse-Kokoscurry auf Basmatireis" essen! Die restlichen Tage sehen so aus:

Dienstag: Vollkornpenne mit Waldpilzsauce
Donnerstag: Linsenpfanne mit Tomaten, Zucchini und Joghurtdip
Freitag: Auberginenragout mit Kartoffelecken und/oder Tomaten-Bruschetta

Ich kann die Kantine nur empfehlen, Mama berichtet immer von den tollsten Kreationen und es gibt auch immer mindestens ein vegetarisches Gericht. Außerdem wird auf Zusatzstoffe verzichtet! In die Kantine können alle kommen, auch Leute, die nicht am Institut arbeiten (klar, sonst könnten Papa und ich ja auch nicht hin...), also los! Wenn ihr dort essen gehen wollt, solltet ihr schon früh dort sein (zwischen 12 und 12:30 Uhr), denn die vegatarischen/veganen Gerichte sind immer besonders schnell weg! Das lässt doch hoffen!

Ding Nr. 6: veganes Lesecafé in Erlangen

Heute erreichte mich eine Mail, mit Bitte um Werbung für das vagane Lesecafé in Erlangen. Ich finde, die Sache klingt super, daher mache ich hier gerne Werbung dafür:

Das Lesecafé "Anständig essen" ist eine Kooperation von vhs Erlangen und dem Vegetarierbund Regionalgruppe Erlangen. Ab dem 23. August kann man hier für gut zwei Monate in rund 150 Bücher zum Thema Nachhaltiges Essen schnuppern. Es gibt Lesungen, Vorträge und Diskussionen, täglich ein kleines kulinarisches Angebot, warme und kalte Getränke und interessante Ess-Events. Unser gesamtes Angebot ist immer vegan.

Bis Ende Oktober finden über 20 Veranstaltungen statt, darunter Kochshows mit Attila Hildmann und Björn Moschinski und ein Wochenende zum Thema Nahrungsmittelverschwendung mit Katja Kaminski.

Am Samstag, 25. August um 19 Uhr laden wir zum Literarisches Abendmenü zur Eröffnung des Lesecafés ein! Zwischen den Gängen liest die Schauspielerin und Synchronsprecherin Nora Linnemann aus Werken der Buchausstellung "Anständig essen". Für den kulinarischen Genuss sorgt Vebu-Chefkoch Jéròme Eckmeier.

Menü:
Amuse-Gueule
1. Gang: Schaumige Pilzcremesuppe mit Kräutercroutons
2. Gang: Fruchtsorbet
3. Gang: Knusprige Tofufilets unter der bunten Kartoffelkruste auf Veggie-Sahnespinat mi Dijonsenfsoße
4. Gang: Gebrannter Apfelscheiterhaufen mit Eis

Anmeldungen bitte an anstaendig-essen@gmx.de oder telefonisch an 0175 8222392. 25 Euro pro Person.

Weitere Informationen und das vollständige Programm:
www.facebook.com/Anstaendig.Essen.Erlangen
www.erlangen.vebu.de
www.vhs-erlangen.de

Altstadtmarktpassage, Hauptstraße 55, 91054 Erlangen
Öffnungszeiten: Mi - Do: 16 - 22 Uhr, Fr: 16 - 23 Uhr, Sa - So: 10 - 23 Uhr
23. August bis 28. Oktober 2012
Ding Nr. 7: vegane Woche bei Biodeals

Und noch mehr Werbung! Vom 20. August bis zum 2. September läuft wieder die vagane Woche bei Biodeals. Es werden Gutscheine von Herstellern wie VancyShoes, smilefood oder PureRaw angeboten und außerdem findet ein Gewinnspiel statt! 10% des Umsatzes während der veganen Woche werden an das Kuhaltersheim Hof Butenland und an die vegane Gesellschaft Deutschlanf gespendet. Schaut doch mal vorbei, vielleicht findet ihr ja etwas interessantes!

Euch noch einen schönen Abend!

Sonntag, 12. August 2012

Stop Nr. 3: Perpignan, Teil 2

Und weiter gehts! Das Rezept fürs Kichererbsenbrot bekommt ihr diese Woche noch, heute geht noch nicht, da ich die Kamera nicht hier habe und euch natürlich kein Rezept ohne Foto zumuten möchte. Den Post zum Thema Soja vergesse ich auch nicht, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich es schaffe, ihn diese Woche noch zu schreiben, da ich jeden Tag unterwegs sein werde und er ja auch gut recherchiert sein soll. Ab nächsten Samstag bin ich dann leider auch schon wieder für 2 Wochen weg und danach beginnt sofort das FÖJ. Mal schauen, mal schauen...Aber jetzt: weiter gehts auf dem Berg!

Das Essen

Ich war endgültig im Paradies angekommen! Alles, wirklich ALLES was wir gegessen haben, kam aus dem eigenen Garten (bzw. von den eigenen Tieren, allerdings nicht für mich), wurde ganz frisch zubereitet und schmeckte fantastisch! Die Mutter-Cousine hat in den drei Tagen, die wir da waren, 2x frisches Sauerteigbrot gebacken und es duftete bis rauf auf die Wiese zu den Ziegen. Ich verbinde den Geruch von frisch gebackenem Sauerteigbrot immer mit schönen Kindheitserinnerungen und wurde von der Duftwolke quasi an der Nase in die Küche und vor den Ofen gezogen. Dort hockte ich dann und beobachtete die Brote. Mutter-Cousine backt immer mehrere Brote (5 Stück), behält ein Brot selbst und verschenkt/verkauft die anderen. Das Getreide für die Brote mahlt sie ganz frisch und der Sauerteig, den sie benutzt, sauert schon seit Jahren in einem Marmeladenglas vor sich hin.

Der Brotteig
Obwohl ich das frische Sauerteigbrot so liebe, habe ich nur eine Scheibe davon gegessen. In dem Moment habe ich meine beschissene Angst vor Gluten/Getreide echt verflucht. Auf abgepacktes Supermarktbrot verzichte ich ja gerne, aber auf dieses frische, liebevoll hergestellte und traditionelle Brot? Frevel! Im Nachhinein ärgere ich mich noch mehr, dass ich die paar Tage bei meinem Lieblingsbrot nicht ausgenutzt habe...

Aber auch ohne Brot war es toll! Wir haben im Garten Salat geerntet und ihn immer zum Mittagessen dazu gemacht. An einem Tag hat Mutter-Cousine eine köstliche Zucchini-Suppe mit roten Linsen gekocht, wobei sie die Linsen verwendet hat, um den Proteingehalt etwas zu erhöhen. So sah unsere Tafel aus:

Ganz vorne die Zucchinisuppe, ein Krug mit Wasser, Butter (natürlich nicht für mich), das selbstgebackene Brot und Salat. In dem alten Honigglas befindet sich Erdnussmus, welches Mutter-Cousine noch schnell gemixt hat. Mit frischen Kräutern drin! Am Zucchinisuppen-Tag, habe ich auch die Scheibe Brot gegessen, denn Mutter-Cousine hat einfach eine Scheibe abgeschnitten und sie mir in die Hand gedrückt. Fertig, keine Diskussion, ESSEN. So einfach kann das sein...Meine Eltern haben es nie geschafft, so bestimmt zu sein, dass ich gar keine andere Wahl hatte. Ich wurde nicht gefragt, ob ich ein Brot möchte, sondern habe es einfach bekommen. Von alleine hätte ich mir wohl keine Scheibe abgeschnitten, von daher war es gut so! Die Suppe war so lecker, dass ich mich richtig gefreut habe, als noch ein Rest im Topf blieb, den habe ich dann nämlich zum Abendbrot gegessen!

Am letzten Tag haben wir Rosmarin-Kartoffeln gemacht, weil Lilifee die so gerne isst. Dazu gab es wieder Salat und noch irgendwas für die Beiden. Da ich nicht so ein großer Kartoffel-Fan bin und die Kartoffeln auch noch mit Öl beträufelt waren (klar, OFENkartoffeln), habe ich wenig Motivation gehabt, richtig zu essen und habe mich mit Salat und einer halben Kartoffel begnügt. Das war nicht so toll...

...aber dafür gab es am ersten Tag (ja, hier wird keine chronologische Reihenfolge eingehalten) grüne Bohnen, die ich eigentlich nicht mag. Aber Mutter-Cousines Bohnen waren sehr lecker! Dazu gab es Reis und für Lilifee und sie je 2 Spiegeleier. Ich hätte auch einfach nur Reis mit Bohnen gegessen, aber Mutter-Cousine bestand darauf, dass ich mir irgendeine Proteinquelle suche. Ich aß also noch eine Hand voll Mandeln dazu, was das ganze natürlich noch leckerer machte, da ich Mandeln und Nüsse aller Art liebe. Irgendwie war es ein komisches Gefühl, nicht die einzige zu sein, die weiß, was wo drin ist. Aber es war auch eine Erleichterung.

Einen Vormittag haben wir Walnüsse geknackt und in ein Glas sortiert, welches sich dann in den Vorratsschrank zu Mandeln und Rosinen gesellte und jeder Zeit von Lilifee und mir aufgesucht werden durfte. Wir beiden haben da echt viele Nüsse und Mandeln gegessen, ich hatte fast das Gefühl, auf einer Art Aufpäppelstation zu sein. Wenn der Stop bei Mutter-Cousine nicht gewesen wäre, hätte ich garantiert mehr als 2kg verloren...Lilifee hingegen hat eher eine unfreiwillige Fastenkur gemacht: ich hatte ja schon angeschnitten, dass sie sehr speziell is(s)t und sich hauptsächlich von Nudeln mit Knorr-Sahnesoße ernährt. An Gemüse mag sie nur rohe Möhrchen und Kohlrabi und gekocht gar nichts. Sie war folglich ziemlich aufgeschmissen, denn Knorr konnte man da oben lange suchen. Sie hat sich eigentlich nur von Brot, Marmelade, Pfirsichen, wenig Ei und Nüssen ernährt und war heilfroh, als wir wieder in der Nähe eines McDonnalds waren. Noch nicht einmal die Zucchinisuppe mochte sie, oh mein Gott!

Ungefähr so hat sie sich gefühlt ;-)
Unternehmungen

Ich bin nicht so der Sightseeing-Typ und war daher, auch ohne Eifelturm und Shoppingmeile, sehr zufrieden mit unseren Unternehmungen. Mutter-Cousine hat uns viel gezeigt und wir haben an ihrem Tagesablauf teilgenommen. Wir sind ins nächstgelegene Dorf gewandert (30 Minuten den Hang hinunter), haben ihre Tochter besucht, eine wunderschöne Badestelle in einem Gebirgsbach gefunden und bei der Hofarbeit versucht. Außerdem haben wir natürlich den total anhänglichen Schmusekater bespielt, der gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen konnte:


Wir haben sogar Ziegen gemolken! Ich war mir nicht so sicher, ob man das als Veganerin "darf", aber den Ziegen geht es dort oben so gut, sie laufen frei in den Bergen herum, fressen frische Kräuter auf den Wiesen...Und Mutter-Cousine nimmt nur die Milch, die im Euter übrig bleibt! Als erstes dürfen die Zicklein trinken! Und alle Ziegen werden von Hand gemolken, Mutter-Cousine braucht nur 2 Minuten pro Ziege. Ich 15 und Lilifee hat irgendwann aufgegeben. Sie war so zaghaft, dass die Ziegen sie für eine Fliege hielten und immer ausgetreten haben, haha.

Die werten Ziegen
Die gemolkene Milch (etwa 10 Liter insgesamt pro Tag), wurde dann gleich zu Rohmilchkäse verarbeitet, indem die Molke des letzten Käses und Milchsäurebakterien unter die Milch gemischt wurden. Die geronnene Milch wurde dann in runde Förmchen mit Löchern an der Seite gefüllt und zum abtropfen stehen gelassen. Das Ergebnis war Ziegenfrischkäse, der dann, je nach Länge der Reifung, immer kleiner, fester und geschmacksintensiver wurde. Laut Mutter-Cousine schmeckt guter Ziegenkäse übrigens NICHT nach Ziege, sondern ganz mild! Ich kann das nicht beurteilen, denn ich habe noch nie Ziegenkäse gegessen und ihn auch dort auf dem Berg nicht probiert, aber die Information ist ja für die meisten von euch eh unnötig, oder?

Käserei im Keller
Im Gerten haben wir folgendes geerntet:




Die Weizenernte fand ich besonders toll, denn Mutter-Cousine hatte nur ein kleines Eckchen mit Weizen bepflanzt, welches Lilifee und ich von Hand geerntet haben. In dem Moment kam mir Getreide als uraltes Nahrungsmittel des Menschen so natürlich und selbstverständlich vor, das war ein schönes Gefühl. Irgendwie konnte ich gar nicht verstehen, warum man etwas, was man angepflanzt, geerntet, gemahlen und gebacken hat, nicht essen sollte! Das wäre doch blöd!

Außerdem haben wir in den Bergen noch wilden Majoran gepflückt, den Mutter-Cousine dann zum trocknen aufgehängt hat:

Zurück von der kleinen Majoran-Tour
An einem Morgen, Lilifee habe ich ausschlafen lassen, bin ich mit Mutter-Cousine zum Yoga gegangen, das unten im Dorf stattfand. Insgesamt haben wir 4 Stunden "yogiert" mit einer kleinen Pfirsich-Pause nach den ersten 2 Stunden. Die Lehrerin war schon älter und total nett. Sie hat ganz oft gefragt, ob ich alles verstanden hätte und hat mich toll mit eingebunden. Ich kannte Yoga bis jetzt nur ziemlich dynamisch, also diese typischen Verrenkungen und habe es immer eher als Sport empfunden (ich hatte noch nie so dolle Muskelkater, wie nach meiner ersten Yogastunde!). Dieses Yoga war ganz anders, es ging viel mehr um die Philosophie dahinter, was ich einfach nur super fand. Obwohl natürlich alles auf französisch war, konnte ich es gut verstehen und den Rest hat Mutter-Cousine für mich übersetzt. Besonders hängengeblieben ist mir folgendes:

Es gibt drei Arten von Problemen...
...1. Die übergeordneten Probleme, die man als Einzelner kaum beeinflussen kann (Kriege, Klimawandel usw..)
...2. Die Probleme, die durch dein Umfeld entstehen (Streit mit Freunden, Mobbing, Tod eines Familienmitglieds..)
...3. Die Probleme, die man sich selbst macht oder die man mit sich selbst hat (ich glaube, hier sind Beispiele unnötig)

Die Lehrerin meinte, um ein Problem zu lösen, muss man zunächst bestimmen, zu welcher der 3 Gruppen es gehört, das macht es leichter. Ich versuche jetzt jedenfalls immer, meine Probleme einzuordnen und hoffe, dann besser mit ihnen umgehen zu können. Mir ist aufgefallen, dass bei mir Probleme der Gruppe 2 fast komplett fehlen, wie sieht das bei euch aus?

Außerdem fragte sie noch in die Runde, was Ernährung für uns bedeuten würde. Nach ein paar Antworten wie "Essen und Trinken", meinte sie dann, dass noch viel mehr Dinge dazu gehören: Sonnenschein, zwischenmenschliche Beziehungen, Selbstliebe, Akzeptanz, persönliche Entfaltung...Das fand ich auch total einleuchtend und schön. Man ist erst richtig genährt, wenn man diese Aspekte auch berücksichtigt.


Aufgrund unserer Yoga-Session habe ich ihr dann zum Abschied ein kleines Bild gezeichnet, mit dem wir uns bei ihr bedanken wollten. Wir hätten ihr gerne etwas "richtiges" geschenkt, aber sie schien schon so erfüllt und zufrieden zu sein, dass uns wirklich nichts einfiel. Außerdem waren wir auf einem Berg und können nicht Auto fahren...


Am letzten Tag, bevor wir zum Bahnhof gefahren sind, waren wir dann noch auf einem Biomarkt in Prade und seht mal, was es da gab:


Bio-Crêpes ohne Eier, ohne Milch und (fast ganz) ohne Gluten! Ich frage mich echt, wie man solche Crêpes macht, denn ich finde es schon schwierig, gute Pfannkuchen zu backen und die sind dann nicht glutenfrei! Ein leider ungelöstes Rätsel...Wie ihr euch vorstellen könnt, kann ich auch nicht berichten, wie sie geschmeckt habe, aber ich fand es einfach toll, diesen Stand zu sehen!

Verständigung

Mit Mutter-Cousine meist auf Deutsch, manchmal ein bisschen Französisch. Mit den Yogis Englisch und Französisch, mit den Marktleuten Französisch. Einige waren total süß und haben ein paar Deutschbrocken aus ihren Sprachkenntnissen hervorgekramt und, bei einem Handkuss, "Guten Tag, junges Fräulein" gesagt. So süß!

Wetter

Eigentlich gut, aber nach einem Waldbrand in der Nähe, bei dem mehrere Hektar abgebrannt sind, war es etwas bewölkt und windig.

Abreise

Ich wäre gerne noch länger geblieben, Lilifee konnte gar nicht schnell genug zu eine normalen Dusche und zu "normalem" Essen. Wir waren also etwas geteilter Meinung. Dieses Mal haben wir aber an ein Bahnhofs-Foto gedacht!